Archiv - Fachtagungen - Workshops

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Fortbildung Tage des Berufschulsports 2009: Handouts im geschlossenen Bereich. Zum elften Mal trafen sich die Berufsschullehrerinnen und -lehrer zu den Tagen des Berufsschulsportes (B E R I C H T). (Wenn Sie einen Zugang haben wollen, wenden Sie sich bitte an Herrn Otto, Multiplikator für Sport. Fragen? Herr Ronald Otto E-Mail Kontakt: Ronot(at)gmx.de. .... Oder Sie schreiben mir eine Mail: lindemann(at)dblernen.de )
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Handouts im geschlossenen
Bereich.

Workshop Reflexivität

Reflexivität, reflexive Handlungsfähigkeit und reflexives Handeln in der Arbeit, Workshop am 1.10.2007 in Berlin
Vortrag von Prof. Dr. Peter Dehnbostel


Fachtagungen Fit fürs Lernen, Fit fürs Team

Tagung Nr. 2: Aktives und selbstgesteuertes Lernen gestalten

 

 

Am 20. 9. fand die zweite Fachtagung des Modellversuches I-Lern-Ko statt. Hier finden Sie den Flyer und die Beiträge.

Fragen an Dr. Martin Herold:

Schule - Betrieb:
Ganzheitliche Facharbeit ist heute gekennzeichnet durch Gruppenarbeit und vernetzte Arbeit mit einer deutlichen Orientierung auf Geschäftsprozesse und Kundenanforderungen in prak-tisch allen Bereichen der Arbeit. Qualität, Qualitätsverbesserung und Qualitätszirkel prägen die durch die globalisierte Wirtschaft erzwungene kontinuierliche Verbesserung, Umorgani-sation der Arbeitsprozesse und damit verbunden einer Verdichtung der Arbeit. Die partielle Auflösung des Normalarbeitsverhältnisses führt zu häufigeren Jobwechseln, was neben den innerbetrieblichen arbeitsorganisatorischen Veränderungen lebenslanges Lernen und eine verstärkte Selbststeuerung der eigenen Kompetenzentwicklung begründet.

In welcher Weise bietet der Ansatz SOL Antworten auf die Herausforderungen der Arbeits-welt? Bilden wir junge Auszubildende so aus, dass sie auch in methodischer Hinsicht gut vorbereitet in das Berufsleben starten? Können Sie sich in betriebliches arbeitsverbundenes Lernen einfügen? Werden Sie z.B. in Qualitätszirkeln reflektiert lernen können? Wissen sie, wie man ein Beratungsgespräch führt und können Sie Eltern von Kindern oder Kunden bera-ten?

Referat Prof. Dr. Diethelm Wahl:

Lernen wird heute als ein aktiver, kumulativer, konstruktiver und selbstorganisierter Prozess verstanden, bei dem der systematische Aufbau von Wissens- und Könnensstrukturen die zentrale Rolle spielt. Wegen der Einzigartigkeit der einzelnen Lernenden in Vorwissen, Intel-ligenz, Lernstrategien und Motivation ist kollektives Lernen nicht erfolgversprechend. Es ist dennoch wichtig, weil die Lernenden eine thematische Orientierung benötigen. Diese sollen sie auch erhalten, aber eben nicht in jenem zeitlichen Umfang, wie er bisher im Unterricht üblich ist. Im Mittelpunkt sollen vielmehr möglichst aktive Formen des Lernens stehen, wie etwa das "Wechselseitige Lehren und Lernen". Die dominierenden Phasen des aktiven, selbstgesteuerten, konstruktiven Lernens werden zwischen die von der Lehrperson gestalte-ten, Orientierung gebenden Phasen des kollektiven Lernens "geklemmt". So entsteht Unter-richt in einer sandwichartigen Form, in der einerseits das Fachwissen der Lehrperson wichtig ist, andererseits aber die Lernenden auch über längere Abschnitte im individuellen Lerntem-po lernen können.

 

 

Lernfelder - eine neue Qualität oder nur ein neuer Begriff?

Zu diesem Thema fanden im Frühjahr 2003 zwei Fachtagungen und ein Workshop statt. Wir dokumentieren das Referat von Tade Tramm zum Thema "Lernfelder und Geschäftsprozessorientierung" sowie einige Ergebnisse der Workshops.

Besonders wichtig bei Fachtagungen ist der Erfahrungsaustausch. Dieser fand in Workshops zu folgenden Themen statt:

Das Lernfeldkonzept stärker ins bildungspolitische und pädagogische Bewusstsein ruecken: Lernfelder sind seit 1996 von der KMK für alle neuen und neugeordneten Berufe vorgeschrieben - in Berlin gibt es (im Gegensatz zu anderen Bundesländern) noch wenig Vorstellungen für die Umsetzung.

Positive Erfahrungen weitergeben: Es gibt immer neue Berufe mit Lernfeldern - verschiedene Berliner Schulen haben Erfahrungen, andere Schulen stehen vor der Aufgabe, demnächst Lernfelder umsetzen zu müssen.

Unterstützung geben: KollegInnen vor Ort sind mit der Implementierung von Lernfeldern und der Entwicklung von Lernsituationen z.T. ueberfordert - wie können sie unterstützt werden?

Lernortkooperation weiterentwickeln: Wie lässt sich die Kooperation zwischen Unternehmen und Schule verbessern, damit berufliche Handlungsfelder zu didaktisch aufbereiteten Lernfeldern und Lernsituationen werden können?

Impulse für die Lehreraus- und -weiterbildung: Wie müssen die KollegInnen unterstützt werden, damit sie das Lernfeldkonzept professionell umsetzen können?

Handlungsorientierte Abschlusspruefungen: Wie müssen künftig Abschlussprüfungen konzipiert sein, damit berufliche Handlungskompetenz adäquat ins Prüfungsergebnis einfließen kann?

Organisatorische Rahmenbedingungen: Wie müssen die Rahmenbedingungen an der Schule gestaltet werden, damit die Lernfeldkonzeption umgesetzt werden kann?

Allgemeinbildende Fächer im Lernfeldkonzept: Was wird aus dem Bildungsauftrag der Berufsschule?


Vortrag Tade Tramm zu Lernfeldern:


Tramm_Lernfelder

Beitrag OSCHR Schnadwinkel aus der Senatsverwaltung für Bildung zur Implementation der Lernfelder im kaufmännischen Bereich:

Schnadwinkel_LF


Im OSZ Bürowirtschaft wurde die Lernfeldumsetzung mit einigen ausgearbeiteten Projekten bewerkstelligt. Das Ergebnis aus dem Workshop finden Sie hier: