Die Umsetzung lernfeldstrukturierter Curricula gehört zu den wichtigsten Reformvorhaben der dualen Berufsausbildung. Dazu finden Sie Seiten mit den wichtigsten informationen. In einer Seite des geschlossenen Bereiches haben wir Unterlagen für die Praxis zusammengestellt.
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Auch
in diesem Jahr bietet das LISUM wieder die schon bewährte Multiplikatorenfortbildung
zur Umsetzung lernfeldstrukturierter Curricula an. Das Programm
erhalten Sie hier. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an
Michael Boger (Tel.: 912 27 29) oder Dr. Hans-Jürgen Lindemann
(Tel.: 691 93 27) |
Fortbildung: Einladung und Themenübersicht zur Fortbildung "Lernfeld". Das Modul I wird zur Zeit angeboten. Die erste Veranstaltung fand am 20.2.2008 statt. Das Modul II wird ab September 2008 wieder angeboten. Hier können Sie das Programm des Jahres 2006 einsehen. |
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Die
Umsetzung der Lernfeldarbeit ist immer auch ein Einstieg in die
prozessorientierte Schulentwicklung. Folgende Punkte sind für
eine Planung der Unterrichtsarbeit unerlässlich:
Die Lehrerteamarbeit und die dementsprechende Kommunikation und Arbeitsweise ist bei der Lernfeld- umsetzung unerlässlich. Wie diese Arbeitsteilung organisiert werden kann und wie in diesem Zusammenhang eine nützliche Kommunikationskultur geschaffen wird, wird in der Multiplikatorenfortbildung erarbeitet. Es geht um Verfahren und Konzepte. Die Beratung der Teams in den Schulen sichert eine handlungs-orientierte und effiziente Umsetzung. |
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Bei der Lernfeldarbeit geht es im Kern um den Perspektivenwechsel von der "fachsystematischen Sicht" hin zur arbeitsbezogenen und damit handlungsorientierten Sichtweise. Ein handlungsorientiertes Vorgehen bedeutet hingegen nicht, fach- systematische Aspekte aussen vor zu lassen, ganz im Gegenteil. Ausgangs-punkt sind in didaktischer Hinsicht Kompetenzen und damit letztendlich zu lösende Arbeitsaufgaben in der Praxis. Ein lernfeldstrukturiertes Curriculum gliedert berufliche Handlungsfelder in Lernfelder für das betriebliche und schulische Lernen. Für die didaktische Analyse bietet es sich an, Lern- situationen an Hand konkreter betrieblicher Aufgabenstellungen zu gestalten. Lernsituationen lassen sich am besten über problemorietierte Arbeitsaufgaben beschreiben, die zu Lern- und Arbeitsaufgaben für die Unterrichtspraxis werden. |
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Lernsituationen und Teamarbeit: Für Sloane werden Lernsituationen nicht aus Lernfeldern abgeleitet. "Vielmehr werden sie von einer Lehrkräftegruppe im Diskurs entwickelt. Von dieser Warte aus betrachtet gibt es keine objektiv richtige Lernsituation oder gar die' vorbildliche Lernsituation und die darauf bezogenen richtigen' Maßnahmen. Vielmehr werden Lernsituationen entwickelt und sequenziert und ein Bündel von Maßnahmen beschlossen. Dies geschieht auf der Grundlage der im Diskurs der teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer geführten Argumente. Lernsituationen und das darauf bezogene Maßnahmenbündel sind daher dialogdefinit und damit auf der Grundlage des Diskurses gültig, sinnvoll etc. Ich bezeichne dies als diskursive Maßnahmenplanung. Die Gruppe muss festlegen, was sie wann wie und warum macht. Dies ist nicht gleichzusetzen mit einer Gruppenwillkür. Vielmehr liegt es an der Professionalität der Gruppe, Verfahren zu finden, um die eigene Arbeit demokratisch und transparent sowie wissenschaftlich fundiert durchzuführen" (Sloane 2003, http://www.ibw.uni-hamburg.de/bwpat/ausgabe4/sloane.html, 06.03.04). |
Dokument:
www.ibw.uni-hamburg.de/bwpat |
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Geschlossener
Bereich Dieser Bereich ist für Multiplikatoren reserviert. Hier finden Sie Informationen zur Lernfeldarbeit und zur Förderung selbstgesteuerten Lernens. |
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Copyright:
Dr.
Hans-Jürgen Lindemann
Wiesbadener Str. 14 a
12161 Berlin