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Fortbildung der Lehrerinnen und Lehrer der berufsbildenden Schulen in Berlin, Wer macht das, welche Angebote gibt es und wie ist die Fortbildung organisiert? Im 2007 neu geschaffenen Konzept der Lehrerfortbildung gibt es drei Bereiche, für die Multiplikator/innen eingesetzt werden:
Die Schulen haben die Möglichkeit, so genannte schulische Entwicklungsprojekte zur Bearbeitung von Aufgaben der Unterrichts- und Schulentwicklung zu beantragen. Wir bieten eine Projektbegleitung - die Leiter/innen der Projekte werden im Projektmanagement qualifiziert. Beratung, Begleitung und Lernnetzwerke - so lässt sich ein dezentrales Lernen umsetzen. Das in Berlin gewählte Modell der Qualifizierung basiert auf den Prinzipen eines Lernens in der Arbeit. Ziel ist es, Arbeiten der Unterrichtsplanung und didaktischen Gestaltung sowie das Lernen in schulischen Lehrerteams miteinander zu verbinden. Die MultiplikatorInnen treffen sich in Arbeitskreisen, um ihre Arbeit zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Die Ansprrechpartner der Arbeitskreise finden Sie auf der Themenseite Fortbildung unter "Service und Koordination". Weiterhin
ist das Prinzip eines Dialoges mit der Wissenschaft,
insbesondere mit den den Fakultäten der Berufsädagogik
und beruflichen Didaktiken für uns wichtig. Handlungspragmatische
Vorgehen und wissenschaftliche Expertise verbinden wir in unseren
Workshops, indem wir innovative Wissenschaftler als Referenten einladen
und langfristig angelegte Lernpatenschaften gestalten.. An den Schulen arbeiten Fortbildungsbeauftragte. Sie sind die Ansprechpartner/innen für, die MultiplikatorInnen die Fortbildungen durchführen. |
Sie suchen eine Fortbildung? Eine vollständige Übersicht finden Sie in der Fortbildungsdatenbank
der
Sie sind Multiplikator oder Fortbildungsbeauftragter?
Der Zugang zur Datenbank -intern:
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"Fortbildung - Service und Koordination". Hier finden Sie eine Übersicht. |
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Der Blick zurück - wie kam es dazu ? |
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Die Fortbildung in Berlin ist im Kern ein MultilikatorInnenmodell. Im 2007 neu entwickelten Konzept der Lehrerfortbildung gibt es drei Bereiche, für die Multiplikator/innen eingesetzt werden:
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Mit der Fusion der beiden Institute der Länder Brandenburg und Berlin wurden die Aufgaben des neuen gemeinsamen Landesinsitutes für Schule und Medien der Länder Brandenburg und Berlin (LISUM Berlin-Brandenburg) neu geordnet. Dies ist in einem Staatsvertrag geregelt. Die Fortbildung der Lehrer/innen wird - bis auf die Fortbildung der Multiplikator/innen (gemeinsame Aufgabe) und Schulleiter/innen - dezentralisiert und der Schulaufsicht der jeweiligen Bezirke unterstellt. Für die beruflichen Schulen wird die Fortbildung der Abteilung II G bei SEN-BWF unterstellt. Wir sprechen von der dreizehnten Region - die zwölf Berliner Bezirke und die zentralverwalteten und beruflichen Schulen bilden die Regionen 1 - 13. Diese Zuordnung ist nicht unproblematisch, denn die Fortbildung hätte besser eigenständig in einer Serviceeinheit außerhalb der operatiscen Schulaufsicht angesiedelt werden sollen. |
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Lehrerfortbildung - Konzept und Organisation |
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| Damit
Berufsschullehrerinnen und -lehrer selbstgesteuertes und kooperatives
Lernen gestalten können, müssen sie neben ihren bereits
erlernten Kompetenzen neue erwerben: Der ideale Berufsschullehrer
von heute und morgen
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verfügt über aktuelles
und relevantes, d.h. Struktur bildendes Sachwissen. Wichtig ist
eine Wissensstruktur im Rahmen seines Fachgebietes, denn sie bietet
Orientierung für Schüler/-innen im handlungs- und problemorientierten
sowie situationsbezogenen Unterricht;
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arbeitet in der didaktischen
Planung so selbstständig, dass er notfalls die Auswahl
der Lerninhalte auch ohne ein vorliegendes Curriculum
treffen kann;
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verfügt über
ein umfangreiches methodisches Repertoire (von schüleraktivierenden
Methoden bis hin zum Lehrervortrag);
-
nimmt die Rolle
eines Vermittlers von Fach- und Sachwissen genauso ein wie die des Moderators
und Beraters in Lernprozessen der Auszubildenden und SchülerInnen;
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kann Unterricht
so arrangieren, dass die Schüler/-innen zunehmend selbstgesteuert
lernen können (zum Beispiel vermittelt über Unterrichtsprojekte,
Lern- und Arbeitsaufgaben und ausgearbeitete Arrangements nach dem
systemischen Ansatz von SOL);
-
ist flexibel einsetzbar
und kann in diversen Bildungsgängen unterrichten (von der Berufsvorbereitung über die dualen
Ausbildungsgänge bis hin zu studienvorbereitenden Bildungsgängen);
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ist geübt im Umgang mit
modernen Informations- und Kommunikationstechnologien;
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ist teamfähig (erforderlich
für den lernfeldunterricht und insbesondere die Förderung selbstgesteuerten Lernens im Unterricht,
für Unterrichtsentwicklung und Schulentwicklung);
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übernimmt verstärkt
auch andere Aufgaben der Schul- und Unterrichtsentwicklung (Entwicklung
eines Schulprogramms, Qualitätsbeauftragter, Evaluationsbeauftragter,
Mitarbeit bei der Curriculumentwicklung, Erarbeitung zentraler Prüfungsaufgaben
nach einheitlichen Prüfungsanforderungen und Standards, Organisation
der schulspezifischen Fort- und Weiterbildung etc.).
Die
hier aufgeführten Anforderungen, für welche Lehrkräfte
die erforderlichen Kompetenzen erwerben sollten, sind eine
Überforderung jedes einzelnen, auch erfahrenen Lehrers.
Guter Unterricht hängt nicht nur von der Qualität der
Unterrichtsstunde ab, sondern auch der Schul- und Unterrichtskultur,
von gemeinsamen Planungsarbeiten, die in der teambezogenen Unterrichtsorganisation
und in der Schulorganisation anfallen. Die gehörte bisher nicht
in dem Maße zum Aufgabengebiet des "unterrichtenden"
Lehrers. Was bisher ausblieb: Ein angemessener Zeitausgleich für
diese Aufgaben.
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"Die
Lehrerfort- und -weiterbildung sieht sich einer Entwicklung Hans-Jürgen
Lindemann: |
Artikel: Der Beitrag erschien im Band zur Berliner Berufsschulgeschichte, Berlin SEN-BJS 2005 |
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